Am 03. August war es so weit: 20 Kinder starteten gut ausgerüstet mit uns 6 Betreuern am Bahnhof Linsenhofen, um sich „die Schwäbische Alb von Innen“ anzuschauen.
Unser erstes Ziel war die Gustav-Jakob-Höhle, die 1936 entdeckt wurde und mit ihren 427 Metern Länge die längste bekannte Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb ist.
Der Abstieg zum Eingang unterhalb der Burgruine Hofen über einen sehr rutschigen Waldpfad war die erste Herausforderung, gelang jedoch allen abenteuerlustigen Teilnehmern ohne Probleme.
Mut bewiesen die 20 Kinder beim Durchgang („Befahren“) der Höhle, die mit Ausnahme der Hallen eng und in einigen Passagen so niedrig ist, dass nur mit Kriechen (= Schlufen) ein Weiterkommen möglich ist.
Unser Höhlenführer Klaus Baldzer erklärte uns in der Höhle Wissenswertes, bis wir am Nordausgang, der auf einer kleinen Felsterrasse sitzt, wieder Tageslicht erblickten.
Nach einem ausgiebigen Vesper auf der Wiese durften die Kinder in einem Höhlenquiz ihr Wissen testen.
Nun brachen wir auf, um die Hülbener Tropfsteinhöhle zu besuchen, die 1978 beim Bau der Straße entdeckt wurde. Der Zugang erfolgte über einen künstlichen Schachteinstieg von etwa 5 Meter Tiefe, dann gelangten wir in den größeren Höhlenraum, der über eine Breite von etwa 20 Metern und einer Länge von 82 Metern mit dickeren Stalagmiten und vielen kleinen Stalaktiten, bzw. Sinterröhrchen, geschmückt ist.
Gegen 18:30 Uhr kehrten wir mit beeindruckten, müden und natürlich schmutzigen Kindern nach Linsenhofen zurück.
Zum Betrachten der gesamten Bildergalerie klicken Sie bitte auf das Bild !