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› Verabschiedung Haushalt 2008

 

 

Sehr geehrter BM Hetzinger,
liebe Gemeinderatskolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren.

Mit der Rückkehr zu den vorbereitenden Haushaltsberatungen fühlen wir uns bestärkt von den routinemäßigen Haushaltsreden direkt vor der Verabschiedung des Haushaltes auch weiterhin Abstand nehmen.

Essentielles wird im Rahmen der Beratungen gesagt.

Daher werde ich im Laufe meiner folgenden Ausführungen (mit Blick auf die Sitzungsökonomie, und in der Hoffnung wenigstens diesmal nicht von der Presse gerügt zu werden) in der gebotenen Kürze auf den Haushalt eingehen.

Sehr angenehm empfanden wir in diesem Jahr, dass die Haushaltsberatungen in entspannter und harmonischer Atmosphäre verlaufen sind.

Man könnte auch formulieren, dass der vorliegende Haushaltsentwurf in diesem Jahr eine vorwiegend vergnügliche Lektüre war.

Den die Entwicklung der Gemeindefinanzen gibt im Gegensatz zu den Vorjahren wieder Anlass zum zur Freude.
Auch Urbach profitiert von der sich gut entwickelten Konjunktur, den steigenden Unternehmensgewinnen und der dadurch gestiegenen Steuerkraft der Kommunen.

So war es nicht verwunderlich, dass die in den vergangenen Jahren eingesetzte Sparkommission weder befragt noch tätig wurde.

Selbst umfangreiche Haushaltsanträge der Fraktionen konnten problemlos in den Haushaltsentwurf eingefügt werden.

Wir appellieren an die Verwaltung, dass die beschlossenen Anträge dann auch zeitnah umgesetzt werden.

Zudem sollten umfangreiche Themenkomplexe mit Beratungsbedarf frühzeitig aufbereitet und in den Meinungsbildungsprozess des Gemeinderates eingetaktet werden.

Dazu böte sich eine Klausurtagung im ersten Halbjahr 2008 an.

Der vorliegende Haushaltsplan ist ein Plädoyer für finanzielle Vernunft.

Die schwäbische Tugend der Sparsamkeit bei Zukunftsinvestitionen sollte weiterhin unser Handeln bestimmen.

Daher gilt:
„Im Rahmen des Möglichen wollen wir das Beste tun, aber nicht mehr als das Mögliche.“

Verantwortliches wirtschaftliches Handeln ist absolute Handlungsmaxime auch in der Gemeinde Urbach

Trotz verbesserter Konjunktur, zurückgegangener Arbeitslosigkeit und den günstigeren finanziellen Rahmenbedingungen - wie z:B. der reduzierten Kreisumlage
- die wir gestern beschlossen haben -
muss der eingeschlagene Weg, der Haushaltsdisziplin -trotz Zwischenhoch -
fortgesetzt werden.

S.g.D.u.H.

Ich nähere mich nun wie angekündigt frühzeitig dem Ende meiner Ausführungen:

Vergessen wir nicht, die tragfähige wirtschaftliche Situation unserer Gemeinde und unseres Gemeindehaushaltes verdanken wir den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde.

„Also unseren Steuerzahlern“

Ihnen gilt daher Dank und Anerkennung an vorderster Stelle.

Bedanken möchten wir uns aber - und dies nicht nur pflichtgemäß- bei all denen in der Gemeindeverwaltung die oft unter Zeitdruck uns die in gedruckter Form vorliegenden finanzstrategische Lustlektüre aufbereiten.

Ihnen, sehr geehrte Herren der Verwaltung gelang es mit diesem Werk die Balance zwischen Optimismus und Realismus aufzuzeigen.

Oder in anderen Worten ausgedrückt:

Von der Hoffnung allein lässt sich’s nicht leben,
aber ohne Hoffnung auch nicht!

Gehen wir also das kommende Haushaltsjahr mit einer Mischung aus Realismus und vorsichtigem Optimismus an und vertrauen dem festen Glauben an unsere ungebrochene Schaffenskraft.

Bevor ich nun endgültig zum Schluss komme, ist es mir noch ein ganz persönliches Bedürfnis mich ausdrücklich und von ganzem Herzen bei den vielen, ehrenamtlich tätigen Menschen in Urbach zu bedanken.

Ich tue dies nicht, weil immer wieder der Tag des Ehrenamtes ausgerufen wird.

Ich tue dies , weil vieles in unserem Gemeinwesen nicht möglich wäre, wenn wir deren unentgeltliches Engagement nicht hätten.
Wir können uns bei guter Haushaltslage vieles leisten aber sicherlich nicht alles.

Daher war der Ehrenamtsempfang Ende November ein gelungenes Dankeschön.

Denn Anerkennung ist das Mindeste was diese Menschen verdienen.

Ich wünsche diesem von uns hoch geachteten Personenkreis weiterhin, dass deren Leistung nicht nur in. „Sonntagsreden“ gewürdigt wird, sondern Anerkennung auch gelebt und praktiziert wird.

Auch wir haben das Jahr hinweg dazu immer wieder Gelegenheit.

Am Ende meiner Ausführungen die rein formale Feststellung:

Die FW Gemeinderatsfraktion wird dem vorliegenden Haushaltsplan 2008 zustimmen.

 

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