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Ortsbegehungen

Entsprechend dem Grundgedanken ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit führen die MItglieder der Gemeinderatsfraktion zusammen mit dem Ortsverband der FREIEN WÄHLER bereits seit 1979 in regelmäßigen Abständen Ortsbegehungen durch.

Sich informieren lassen und sich den Fragen der Bürger stellen ist das Prinzip solcher Veranstaltungen. Die Gemeinderäte/innen glauben - und das hat sich in der Vergangenheit bewiesen -, dass der Informationsfluss von Bürger zu Gemeinderat sehr wichtig ist.

 

Was bisher geschah...

In der laufenden Legislaturperiode des Gemeinderats wurden bis jetzt folgende Ortsbegehungen durchgeführt:

11.11.2006        Gündelbach

10.02.2007        Horrheim

19.05.2007        Ensingen

15.09.2007        Kleinglattbach

15.03.2008        Rosswag

31.05.2008        Aurich

22.11.2008        Riet  (letzte Runde in 2008)

 

 

Im Wahl-Jahr 2009 wurdenoch folgende Ortsbegehung durchgeführt:

In Enzweihingen am 08.05.2009

 

Termine und Berichte zu den jeweiligen Ortsbegehungen können Sie hier nachlesen.

Die nächsten Ortsbegehungen beginnen wieder in 2012.

 

 

 

 

 

 

22.11.2008

 

FREIE WÄHLER in Riet auf Tour

 

Letzte Ortsbegehung im Jahr 2008 der FREIEN WÄHLER in Riet

 

Getreu ihrem Motto sich informieren und die Probleme der Bürger sich anhören schlossen Gemeinderatsfraktion und Ortsverband der FREIEN WÄHLER im November die Reihe ihre Ortsbegehungen 2008 im Stadtteil Riet ab.

Ortsvorsteherin Roswitha Haid konnte 7 Stadträte, sowie 15 Rieter Bürger/innen begrüßen. Neben Themen wie Schule, Kindergarten und Baugebietserweiterung, um nur ein paar zu nennen, so Frau Haid, sei in Riet nach wie vor eine angemessene Umsetzung des Hochwasserschutzes das zentrale Thema.

Die Führung durch den Ort übernahm der Fraktionskollege Helmut Raichle. Die erste Anlaufstation war das 24 A   Biotop am südwestlichen Ortsrand. Eigentlich sollte hier auf Wünsch des Ortschaftsrats, so Raichle, zur Abrundung des FNP ein Baugebiet entstehen. Dies lässt sich nicht verwirklichen, da die Fläche seit langem nicht mehr bewirtschaftet wurde und so sich ein wertvolles Biotop entwickeln konnte. Daher lehnt die Naturschutzbehörde des Landratsamtes eine Bebauung ab. Um die Eigenentwicklung von Riet zu gewährleisten müssen Flächen oberhalb dieses Gebiets gesucht werden. Raichle wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in einem künftigen Bebauungsplan auf die Notwendigkeit eines Ringschlusses (Durchfahrt) geachtet werden muss, um große Wendeplatten überflüssig zu machen. In der Grundschule Riet sind zur Zeit keine Maßnahmen vorgesehen. Es besteht ein gutes und akzeptiertes Betreuungskonzept. Riet ist zur Zeit der einzige Teilort mit noch geringfügig wachsender Schülerzahl. Ein Problem, das zwischenzeitlich weitgehend behoben ist, war die Überflutungsproblematik Talweg, Seitental von Hochdorf her. Bei starken Gewittern waren wiederholt die Schachtkapazitäten nicht ausreichend und führten zu Überflutungen in Wohngebäuden. Die letzte Überflutung sei zwar in 2006 gewesen und zwischenzeitlich wurde von der Stadt   das Einlaufwerk für den Entwässerungsgraben mit höheren Seitenwänden versehen. Die Einlaufsituation bei angeschwemmten Holz ist noch zu verbessern. Die Notwendigkeit eines noch zu erstellenden davor liegenden Beckens ist noch zu prüfen. Die Luwigsburger Strasse , so die Rieter Vertreter, habe gleich zwei Probleme. Einmal ist der Verkehr aus Hochdorf zu schnell, häufig über 7o kmh. Eine Maßnahme zur Beruhigung könnte eine Verkehrsinsel am Ortseingang sein. Das Andere ist die Feuerwehrausfahrt, die häufig wegen parkender LKW`s auf der Gegenseite erschwert ist. Leider wurde bis heute kein Parkverbot ausgesprochen. Im Backhaus wurde gerade gebacken und die Teilnehmer der Begehung wurden   mit frisch gebackenem Flammkuchen verwöhnt. Ebenso erfreulich für Riet ist das ehemalige   Pumpenhaus, in dem für die Bürger nutzbare Räume geschaffen wurden   und durch den D.E.R., (Dörfliche Entwicklung Riet), mit monatlichem Kaffeeklatsch, Lesungen, Kindergeburtstagen ..... betrieben werden. Beim Abschluss in der Strudelbachtalhalle entwickelte sich eine rege Diskussion zum Thema Hochwasserschutz. Wunsch war das Rückhaltebecken R3.1 hinter der Strudelbachtalhalle   um 20 bis 40 m Richtung Eberdingen verschoben werden könnte. Dies könnte zu einer verträglicheren Wahrnehmung des Hochwasserschutzes und seiner Akzeptanz führen. Vielleicht ist dies auch ein Anstoß für einen guten Weg aus der Hochwasserschutzkrise. Die Stadt Vaihingen und der Zweckverband, so die Meinung der Meisten, sei nun endlich gefordert.

 

 

 
  

Die ersten Ortsbegehungen vor der nächsten Gemeinderatswahl finden Anfang des Jahres 2012statt.

 
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