Unsere FreieWählerVereinigung hat über E-Mail und einer Anzeige im Mitteilungsblatt fristgerecht zur satzungsgemäß vorgeschriebenen Hauptversammlung in die Mörikestube im Bürgerhaus eingeladen.
Die Vorstände Englert, Mohring und Naasz konnten 23 Mitglieder und Freunde begrüßen.
Neben den üblichen Regularien bei einer Hauptversammlung sollte vorrangig auch das Ergebnis der Gemeinderatswahl 2009 analysiert und diskutiert werden.
Zunächst berichtete Joachim Naasz über die Arbeit im Gemeinderat, über teilweise kontrovers diskutierte Themen und teilweise überraschende Entscheidungen und über wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Kindergärten und Schulen unserer Stadt. Er zeichnete ein durchaus positives Bild der Gesamtsituation der in den vergangenen 5 Jahren abgelaufenen Wahlperiode.
Daran anknüpfend ging Karl Mohring auf die zu erwartenden Auswirkungen der mit verschiedenen Beschlüssen angeschobenen Vorhaben ein. Verständlicherweise hob er darauf ab, dass die tiefgreifende Wirtschaftskrise auch an den Finanzen der Stadt Weilheim nicht spurlos vorübergehen würde und man daher auf Sicht fahren müsse. Trotzdem oder gerade deshalb dürfe die Stadt jetzt nicht Alles in Frage stellen, sondern solle sich wie seither auch antizyklisch verhalten, wenn es darum geht, finanzierbare Aufgaben anzugehen.
Gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen, was die Anzahl der Sitze anbelangt, nennt Albert Englert das Wahlergebnis. Er bedankt sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft zur Kandidatur. Die insgesamt für die Liste erreichte Stimmenzahl aller Bewerber entscheidet nach dem D’Hondt’schen System über die Anzahl und die Verteilung der Sitze. Daher tragen auch die Nichtgewählten zum Gesamtergebnis bei. In diesem Zusammenhang hatte er die Wahlergebnisse der GR-Wahlen seit 1975 erfasst und konnte so die Hochs und Tiefs der verschiedenen Gruppierungen darstellen und teilweise erläutern.
In einer anschließenden regen Diskussion wurden verschiedenste Punkte im Zusammenhang mit der Wahlvorbereitung und mit der Zeit zwischen den Wahlen angesprochen. Wie kann erreicht werden, dass wieder mehr Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen? Oder was müsste getan werden, dass das Bürgerinteresse an den Gemeinderatssitzungen größer wird? Auf welchen Wegen erreicht man die jüngeren Mitbürger? Die Mitglieder und Freunde der FWV sollen dazu aufgefordert werden durch E-Mail-Anfragen oder Stellungnahmen an unsere Homepage sich aktiv einzubringen. In diesem Zusammenhang galt Joachim Meyer ein besonderer Dank für die Betreuung unserer Homepage und die kostengünstige Vorbereitung und Produktion unserer Wahlbroschüren.
Werner Wolff, unser Kassier, konnte in seinem Kassenbericht durchaus positiv über die Entwicklung des Kassenstands berichten und auf die großteils vorhandene Bereitschaft der Mitglieder, einen jährlichen freiwilligen Beitrag zu bezahlen, verweisen. Somit war es auch möglich, die bereits ins neue Vereinsjahr gehörende Bezahlung der Wahlbroschüren zu leisten.
Kassenprüfer Dr. Wolfgang Egerer bestätigte unserem Kassier eine tadellose, profihafte Kassenführung und bat die Versammlung um Entlastung des Kassiers. Diese Entlastung wurde einstimmig erteilt. Ebenso einstimmig wurde der Vorstand für das abgelaufene Vereinsjahr auf Vorschlag von Dr. Egerer entlastet.
Die turnusmäßig stattfindenden Wahlen der verschiedenen Vereinsfunktionäre erbrachten keine wesentlichen Veränderungen. Gewählt wurden jeweils einstimmig:
Die 3 Vorstände: Albert Englert, Karl Mohring und Joachim Naasz
Der Kassier: Werner Wolff
Die Kassenprüfer: Dr. Wolfgang Egerer und Manfred Herrmann
Die 3 Beigeordneten: Isabell Greger, Eva Treiber und Michael Schneck
Arbeitskreis f. Analyse ungültige Stimmen: Inge Holl-Haug, Friedrich Haberstroh und Werner Wolff.
Mit einem Dank an die zahlreichen Besucher, die anregenden Diskussionen und die vielen konstruktiven Ideen und Beiträge wird die Versammlung kurz nach 22 Uhr abgeschlossen.