› Bericht zur Hauptversammlung 2010 der FWV Weilheim
Jahreshauptversammlung am 09. Juni 2010
Bei unserer Jahreshauptversammlung, die im Ratsstüble stattfand, konnte Albert Englert 20 Mitglieder unserer Freien Wählervereinigung begrüßen, er eröffnete die satzungsgemäße Versammlung und erteilte das Wort an den Mitvorstand.
Joachim Naasz berichtete über zahlreiche interessante Punkte bei den Gemeinderatssitzungen im abgelaufenen Jahr. Er beleuchtete aus seiner Sicht die Arbeit der 3 neuen Amtsleiter Stadtbauamt, Hauptamt und Kämmerei. Es ist verständlich, dass durch diese Neubesetzungen sich Einiges gegenüber dem altgedienten Team im internen Ablauf und wohl auch nach aussenhin verändert hat. Wobei dies keineswegs negativ gesehen werden muss. Insgesamt zog er das Fazit, dass der neue Gemeinderat es in der Zukunft angesichts der präkären Finanzlage sicherlich schwerer haben wird als der alte GR.
Karl Mohring befasste sich in seinem Bericht vor allem mit den finanziellen Problemen. Wie allgemein bekannt, geht dieses Thema beginnend bei Europa (wenn nicht gar der Welt) über die Bundesregierung, die Länder, die Kreise zu den Kommunen. Und die sind die letzten in der Reihe der öffentlichen Hände. Und hier bewahrheitet sich der Spruch: „Den Letzten beissen die Hunde“. Weilheim war noch nie in den letzten Jahren finanziell so schlecht ausgestattet. Daher muss für die nächsten Jahre ein strenger Sparkurs eingehalten werden. Auf Frage aus der Versammlungsrunde ging Karl Mohring auch auf die Sitzungsabläufe unter dem neuen Vorsitzenden ein. Nachdem allgemein auffällt, dass die Sitzungsdauer gegenüber früher wesentlich kürzer ist, heißt dies für die Gemeinderäte, sich eben besser, anhand der Sitzungsvorlagen, auf die Sitzungen vorzubereiten.
Eine intensive Diskussion ergab sich über das Thema Lindach-Sporthalle. Dazu konnte Reiner Braun, als Vorstand im TSV und als Trainer im WLSB, viele der aufgeworfenen Fragen beantworten und manches Vorurteil deutlich entkräften. Der TSV Weilheim legt großen Wert darauf, klar zu stellen, dass die Halle keinesfalls nur für oder wegen dem TSV gebaut wird, sondern dass dieser Bau für alle Weilheimer Vereine, den Schulen und Organisationen geplant wurde. Der im Finanzplan eingeplante Rückfluss der Mehrwertsteuer ist eben nur möglich durch die entsprechende Organisationsform des TSV. Alle Vereine müssen allerdings Nutzungsgebühren an die Stadt entrichten. Nur dadurch wurde die Mehrwertsteuer-Option ermöglicht. Reiner Braun war es wichtig herauszustellen, dass man allenfalls von einem Geben und Nehmen sprechen kann.
Werner Wolff erstattete einen zufriedenstellenden Kassenbericht. Die Einnahmen resultieren durchwegs aus Spenden der Mitglieder und Freunde. Unsere beim Finanzamt als Verein geführte Gruppierung erhebt keine festen Jahresbeiträge, es wird lediglich empfohlen ca. 50 € im Jahr zu spenden. Diese Spenden werden über die Legislaturperiode hin angesammelt und bei der nächsten Gemeinderatswahl werden damit der Druck der Wahlbroschüren bezahlt.
Manfred Herrmann erstattete den Bericht der Kassenprüfer auch namens des Mitprüfers Dr. Wolfgang Egerer. Dem Kassier wurde eine tadellose Kassenführung bestätigt und somit auf Antrag der Prüfer volle Entlastung erteilt. Ebenso wurde auf Antrag von Friedrich Haberstroh der Vorstandschaft die von der Satzung geforderte uneingeschränkte Entlastung erteilt.
Auf Anregung einiger Versammlungsteilnehmer wurde man sich einig, am 28. Juli d.J. ab 19.00 Uhr wieder ein Familiengrillfest im Garten hinter der Werkstatt von Joachim Naasz zu veranstalten. Dazu sind schon heute alle Mitglieder und Freunde mit Kindern herzlich eingeladen. Es wird auch noch extra per eMail und im Mitteilungsblatt darauf hingewiesen.
Einem Vorschlag aus der Versammlung, die FWV sollte sich das Jahr über besser präsentieren, soll eine Veranstaltung in der Schlossscheuer dienen. Dazu wird Näheres noch veröffentlicht.
Die harmonisch verlaufene Versammlung schloss mit den guten Wünschen für die Zukunft unserer Stadt und der Hoffnung,dass die FWV das Ihrige dazu beitragen kann.
Albert Englert.